Session
Gebäudeautomation - Schließtechnik
Termin
Beschreibung
| Sessionchair: | Prof. Dr. Jörg F. Wollert Hochschule Bochum, D |
| 10:00 Uhr | Neue Ansätze in der Zutrittskontrolle: kabelfrei, kompakt und kostengünstig Ludger Voss, SimonsVoss Technologies AG, D Die konventionelle elektronische Zutrittskontrolle ist charakterisiert durch eine räumliche Trennung der Prozesse: 1. Lesen eines Ausweises (Transponder/Karte) Dadurch ergeben sich relativ hohe Installations- und Systemkosten, so dass in der Regel nur wenige Türen im Objekt mit elektronischer Zutrittskontrolle gesichert werden können. Durch die Integration der drei genannten Prozesse in ein kabelfreies funkvernetzbares Kompaktsystem (digitaler Schließzylinder), das in wenigen Minuten installierbar ist, ergeben sich erheblich niedrigere Installations- und Systemkosten, so dass elektronische Zutrittskontrolle tief in das Gebäude - bis in jede Bürotür - vordringen kann. Der Vortrag stellt eine derartige Lösung vor und behandelt insbesondere die technologischen Herausforderungen (Ressourcenknappheit, Ultra-Low-Power Management, Ultra-Low-Power-Funkvernetzung, zentrale Administration). |
| 10:30 Uhr | Innovative Zutrittkontrolle durch Wireless Technologien Friedhelm Ulm, CEStronics GmbH, D Die heute an moderne Zutrittskontrollsysteme gestellten Anforderungen, sind ohne den Einsatz von Wireless Technologien nicht realisierbar. Neben dem Komfort eines Online-Systems wird gleichzeitig die Kabelfreiheit der Tür bei maximalem Bedienkomfort der verwendeten Zutrittsgeräte gefordert. Low Power, hands free und kabellos online ist bei aktuellen Geräten der Zutrittskontrolle nicht überall Stand der Technik. Am Beispiel eines aktuellen Elektronischen Schließsystems wird die Lösung des Problems erläutert. |
| 11:00 Uhr | Moderne Schließ- und Sicherungstechnik im W-LAN unterstützten Gebäudemanagement Dr. Florian Hesse, Carl Fuhr GmbH & Co. KG, D Im zukunftsgerichteten Objektbau wie auch im barrierefreien und komfortorientierten Haus- und Wohnungsbau ist ein integratives, gut vernetztes Gebäudemanagement noch nicht so gut etabliert wie es der Stand der Technik schon heute zulassen würde. Am Beispiel der motorischen Mehrfachsicherheitsverriegelungen, insbesondere in Türen, wird ein Spektrum der Chancen aufgezeigt, die sich vor allen Dingen im W-LAN unterstützten Haus- und Gebäudemanagement anbieten. Wird die Umsetzung auch in der breiten Praxis, analog zu den Vorreitern „Fabrikautomation“ und „Automobilindustrie“ gelingen? Dies ist abhängig von vielen Faktoren wie einheitlichen Standards, kompatiblen Subsystemen, wettbewerbsfähigen Kosten in der Serienfertigung und nicht zuletzt von der Akzeptanz der Anwender, die nicht unerheblich von der Datenübertragungssicherheit in W-LAN- und anderen Funknetzen abhängt. |


