27. - 29.11.2012
Nürnberg
SPS IPC Drives 2012
Elektrische Automatisierung - Systeme & Komponenten

 
 
 

Kongressblock 1

Session 1a)

Termin

Dienstag, 22.11.2011, 09:30 - 13:00 Uhr

Referent

Michael Reichle, Siemens AG, Amberg
Markus Müller, Institut AIT, Gummersbach
Carsten Schmidt, Siemens AG, Nürnberg
Michael Kaiser, PC-Soft GmbH, Senftenberg
Dr. Arndt Lüder, Otto-von-Guericke Universität, Magdeburg
Christian Schwab, Siemens AG, Nürnberg


Beschreibung

Energieeinsparung in der Produktion
Chairman:  Eckehardt Klemm, PHOENIX Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont

 
09:30

Energieeffizienz + Energiemanagement + Condition Monitoring = Produktivität³
Michael Reichle, Siemens AG, Amberg

Kontinuierlich optimieren wir bestehende Installationen energetisch – z.B. in dem wir in Heim und Haus 100 Watt Glühlampen gegen 15 Watt Energiesparlampen tauschen. In der Industrie werden bestehende Anlagen ebenso energetisch optimiert. Doch wie können neue automatisierte Produktionsanlagen von Beginn an energiesparend ausgelegt werden, ohne Produktivität und Flexibilität einzuschränken? Dieser Vortrag zeigt, wie Energieeffizienz, Energiemanagement und Condition Monitoring Hand in Hand Ihre Anlagenproduktivität steigern.

 
10:00

Smart-Energy-Konzepte mit PROFIenergy - Messergebnisse und Erfahrungen
Markus Müller, Fachhochschule Köln (AIT), Gummersbach

Produktionsanlagen weisen heutzutage selbst in Pausen einen hohen Energieverbrauch auf. Mit Hilfe von Technologien wie PROFIenergy lassen sich Roboterzellen, Laser und elektrische Antriebe in Pausen in optimierte Energiesparzustände schalten. Das Potenzial ist riesig, wie eine Mess-Studie des Instituts AIT bestätigt, die an Produktionsanlagen von Daimler in Sindelfingen und VW Nutzfahrzeuge in Hannover durchgeführt wurde. Der Vortrag zeigt an konkreten Beispielen das Energie-Einsparpotenzial auf und gibt Empfehlungen für die Planung von Anlagen.


 

10:30

 

Energiemanagement in der Produktion am Beispiel eines Automobilherstellers
Carsten Schmidt, Siemens AG, Nürnberg

Anhand einer Case Study aus der Automobilindustrie wird gezeigt, in welchen systematischen Schritten ein EMS implementiert werden kann. Anhand von exemplarischen, jedoch typischen Anwendungsfällen wie elektrische Energie und des Gasbedarfes werden Optimierungspotenziale aufgezeigt, systematisch bewertet und entsprechende Maßnahmen umgesetzt.

 
 
11:00Kaffeepause


Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit
Chairman:  Reinhard Lenz, Panasonic Electric Works Europe AG, Holzkirchen
  
11:30

Anlagen- und Servicemanagement
Michael Kaiser, PC-Soft GmbH, Senftenberg

Zustandsorientierte Instandhaltungsstrategien sind zum optimalen Betrieb von Maschinen und Anlagen wichtig. Dies gilt insbesondere für Maschinen und Anlagen der Fertigungsindustrie. Für das Anlagenmanagement und den Service dieser Anlagen liefert die Lösung eine jederzeit verfügbare Information zum technischen Zustand. Die Planung effizienter Instandhaltungsarbeiten wird so ermöglicht. Die Lösung bietet zudem Flexibilität bei der Serviceunterstützung der mobilen Serviceteams vor Ort.


 
12:00

Mobile Netzwerkanalyse in Ethernet basierten Industrienetzen
Dr. Arndt Lüder, Otto-von-Guericke Universität, Magdeburg

Im Zeitalter des Industrial Ethernet stellen sich neue Herausforderungen an die Analyse und Diagnose von industriellen Kommunikationssystemen. Bisherige Methoden sind auf Grund der Ethernet-Technologie nicht mehr anwendbar. Im Rahmen dieses Beitrags wird eine Analysemethode auf Basis verteilter Datensammlung und zentraler Datenauswertung vorgestellt, die sowohl die Spezifika von Industrieprotokollen ausnutzt als auch alle zentralen Analyse- und Diagnoseprobleme für Ethernet basierte Kommunikationssysteme in der industriellen Anwendung löst.


 

12:30

Industrieller Fernzugriff – Basis für Monitoring und Diagnose entfernter Anlagen
Christian Schwab, Siemens AG, Nürnberg

Voraussetzung für Monitoring und Diagnose ist ein zuverlässiges Kommunikations- und Auswertsystem. Neben der Beobachtung direkt an der Anlage ist besonderes Augenmerk auf Systeme mit Fernzugriff zu legen. Für einfache Anwendungen bieten sich Telecontrol-Systeme an, die über GPRS/Internet kommunizieren. Für umfangreiche Fernwirkaufgaben mit höheren Ansprüchen stehen komplexere Telecontrol-Systeme zur Verfügung. Dieser Beitrag unterstützt den Anwender, um aus der Vielzahl der Randbedingungen die für ihn optimale Fernwirklösung zu finden.




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